Historische Fakten

Die Minoische Palastarchitektur: Zement in der heutigen Form war der Antike unbekannt. Es gab aber einen ähnlichen Baustoff, der aus Kalk, vulkanischem Material aus Thira (Santorin) oder Nisyros (Südliche Ägäis) und Sandstein hergestellt wurde. Diese Mischung weist erstaunliche Fähigkeiten und Ergebnisse auf, die denen des heutigen Zements überlegen sind.
Der Wasserspeicher der antiken Stadt Kameiros auf Rhodos, mit einer Wasserkapazität von 600 Tonnen, ist nur ein beeindruckendes Beispiel für die Anwendung dieses Zements, der im 9. Jh. v. Chr. entwickelt wurde. Ähnliche Beispiele finden sich auf der minoischen Palastanlage von Knossos (Kreta), einem der architektonisch bedeutsamsten Bauwerke bis in die heutige Zeit. (Für weitere interessante Informationen hierzu: im Internet den Suchbegriff „antiker Mörtel“ eingeben.)


Das Pantheon (Rom): Der römische Mörtel ließ sich in Wasser binden und verfestigen (hydraulischer Zement), ohne durch Wasser aufgelöst werden zu können. Er wurde für eine Vielzahl von Bauten während der römischen Antike verwendet, wie etwa für Straßen, Brücken, Aquädukte, die Caracalla-Therme, das Kolosseum etc. Aus Lavagestein von nahegelegenen Orten (z. B. aus Pozzuoli – daher die Puzzolanerde/das Puzzolan) kreierten die Römer einen äußerst leistungsfähigen Mörtel, dessen Beständigkeit bis heute fasziniert. Das Pantheon ist eines der ältesten, bis heute intakt gebliebenen Gebäude der Antike, das zum größten Teil aus jenem römischen Mörtel gebaut ist. (The Roman Pantheon: The Triumph of Concrete by David Moore, P.E.)


Die Hagia Sophia: Die legendäre Kuppelbasilika in Istanbul ist ein architektonisches Meisterwerk aus byzantinischer Zeit, das seinen Baustoffen viel zu verdanken hat. Die stellvertretende Professorin des Instituts für chemische Verfahrenstechnik am Nationalen Polytechnikum Metsovo (Griechenland), Frau Tonia Moropoulou, hat byzantinische Texte aus Fanari (Kilkis or Preveza?) ausgewertet und eine Beschreibung aus dem 9. Jh. n. Chr. gefunden, die vom Bau der Hagia Sophia und im Besonderen von der Zusammensetzung des Mörtels, dem berühmten byzantinischen Zement, handelt. Jener Baustoff war über die Jahrhunderte entscheidend für die Widerstandskraft des Gebäudes in diesem gefährlichen Erdbebengebiet. Das gleiche Material, „Kourasani“ genannt, wurde im 18. Jh. in der Altstadt von Rhodos verwendet, indem man die Dächer damit überzog, um die Häuser vor Wasser und Feuchtigkeitsbildung zu schützen. Auch in der Mönchsrepublik Athos und in vielen weiteren byzantinischen Bauten wurde dieser besondere Zement verwendet.    (www.hellenicnews.com)


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